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Körperpräsentation Jugendlicher im Internet
Miranda Gobiani
Staatliche Akaki Tsereteli Universität Kutaisi, Georgien
gobianimiranda@hotmail.com

Anotation: Der Beitrag diskutiert Körperpräsentation Jugendlicher im Internet. Es wird aufgezeigt, dass der Körper für Jugendliche in der Adoleszenzphase eine wichtigste Bedeutung hat und dass dessen Gestaltung und Schmückung hervorragende adoleszente Aktivitäten darstellen, die sich in den virtuellen Raum hinein ausdehnen. Es zeigt sich, dass das Individuum seinen Körper vermehrt in den virtuellen Raum hinein präsentiert – dies gilt sowohl für das Zeigen ästhetischer Komponenten, dem theatralen Inszenieren der eigenen Identität und dem Zeigen von Tattoos als auch für das Darstellen von nicht im Kontext eines ästhetisierten Schönheitshandelns stehenden Körperpraktiken.
Schlagwörter: Internet, Jugendliche, Körper, Identität

I. Einleitung

Das Thema „Körper“ ist Mode der Zeit. Presse, Funk, Fernsehen, Internet beschäftigen sich permanent mit Aspekten von Körperlichkeit: Schönheitskult, Fitnesswelle, Gesundheit, Magersucht oder körperliche Gewalt. Klein (1991) betont damit, dass der Mensch immer im Körperlichen verhaftet bleibt, auch wenn er sich kognitiv oder emotional ausdrückt:
“Als symbolisches Darstellungsvehikel des Selbst ist der Körper identitätsstiftend und -verbürgend und damit auch Kristallisationspunkt wesentlicher Persönlichkeitskriterien – vor allem geschlechtsspezifischer (…). Im Körper kumuliert zum einen Individualität und Subjektivität – die Haut ist unzweifelhaft die Grenze vom ‘Ich’ zur Umwelt. Als Grenze ist sie aber zugleich der Berührungspunkt: über die symbolischen Identitätsentwürfe des Körpers und seine Ausdrucksformen werden Beziehungen zu anderen Menschen hergestellt und aufrechterhalten. Der Körper ist so andererseits bis in die feinsten und sensibelsten Bereiche der Bewegung, der Körperreaktionen, der Sensumotorik, der Gesundheit und Krankheit gesellschaftlich bestimmt und geprägt.”[1].

Der Körper ist zentrales der Selbstdarstellung und Selbststilisierung: das „Ich“ verfügt über den Körper, nutzt ihn zur Inszenierung des Selbst [1]. Dem Körper und der Gestaltung der Körperhülle kommt in so genannten (post-)modernen, individualisierten Gesellschaften groβe Bedeutung zu. Da soziale Einbettungen und Traditionsleitungen zunehmend entfallen, müssen sich die Subjekte selbst einbetten.

II. Die Rolle des Körpers für Jugendliche

Bereits zu Beginn der Pubertät (die Lebensphase mit bedeutenden körperlichen Veränderungen ) und der Adoleszenz (Periode der Anpassung und Neuorientierung an veränderte (Körper-) Bedingungen (Identitätssuche) ) spielt bei den meisten Jugendlichen Erwartungen hinsichtlich Aussehen und Attraktivität eine wichtige Rolle. Im Verlauf der Pubertät sind Jugendliche hoch sensibel bezüglich normierten Vorstellungen von Aussehen und Verhalten, insbesondere in Medien sowie Gleichaltrigengruppe, und orientieren sich stark an entsprechenden Modellen und Vorbildern.
Die wichtigsten identitätsrelevanten Entwicklungsaufgaben für diese Zeit sind
• Akzeptanz der eignen körperlichen Erscheinung und der effektiven
Nutzung des Körpers,
• Erleben von symmetrischen Beziehungen zu anderen Menschen (v.a. Peers),
• Suche nach der Gleichheit mit sich selber,
• Entwicklung von Zukunftsperspektiven [5]

Die herausragende Rolle des Körpers in der Adoleszenzphase hat mehrere Ursachen:
1) der Körper ist Träger der reifungsbezogenen biologischen Veränderungen
2) Am Körper zeichnen sich jene Veränderungen ab – mit dem Auftreten der sekundären Geschlechtsmerkmale –, die den Übergang von der Kindheit zur Erwachsenenalter einleiten und anzeigen
3) Gerade weil der Körper in dieser Lebensphase groβen Veränderungen unterworfen ist, zieht er die Aufmerksamkeit des Individuums auf sich
4) Der Körper ist seinerseits eng mit der personalen Identität verbunden, deren Herausbildung und Verfestigung zu den zentralen Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenzphase gehört.
So identifiziert sich das Individuum mit dem eigenen Körper und erarbeitet seine Identität über diesen – die Identität als Rothaariger, als Kleine, als Brillenträger usw. – und wird von anderen über seinen Körper und dessen phänomenale Kennzeichen identifiziert. [2]

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